Neuer 30-Mio.-Verteidiger da: Miguel Gutiérrez einigt sich mit Leverkusen
Leverkusen – Der Deal ist durch. Am Dienstag absolviert Linksverteidiger Miguel Gutiérrez (25) den Medizin-Check bei Bayer Leverkusen. Danach soll er im Trainingslager mit seiner neuen Mannschaft auf dem Platz stehen. Der Spanier kommt für bis zu 30 Millionen Euro vom SSC Neapel und wird der Nachfolger von Alejandro Grimaldo (30). Der war für 25 Millionen Euro zu Atlético Madrid gewechselt.
Der Kader der Werksklubs nimmt immer mehr Form an. Nur: Jetzt bereitet ein Leistungsträger seinen Abflug vor.
Palacios will weg aus Leverkusen
Exequiel Palacios (27) will weg aus Leverkusen. Der Nationalspieler Argentiens hat durch seinen Berater hinterlegen lassen, dass er über einen Transfer nachdenkt. Sein Wunschziel ist die Premier League. Zuletzt hatte Aufsteiger Ipswich Town angefragt. Das kommt für den Vizeweltmeister nicht infrage.
Er sieht sich auch in England bei einem Top-Klub. Aus dieser Kategorie gibt es derzeit keine Angebote. Deshalb sagt Leverkusens Sportchef Simon Rolfes (44): „Wir sind entspannt und haben einen langen Vertrag.“ Bis 2030 ist der Mittelfeldspieler gebunden.
Aber Rolfes bestätigt: „Es gibt auch in diesem Jahr Interesse an Pala.“ Der Klub wollte zwar einen größeren Umbruch in diesem Sommer vermeiden und Palacios zählt zu den festen Größen der Mannschaft. Unverkäuflich ist bei Bayer dennoch niemand.
Rolfes bereit für Verkauf
„Wir machen nur etwas, wenn wir uns verbessern können“, sagt Rolfes. Heißt im Klartext: Wenn die Ablöse stimmt und Leverkusen einen neuen Top-Spieler für das zentrale Mittelfeld bekommt, kann der Argentinier gehen. Die Ablöse dürfte bei über 40 Millionen Euro liegen.
Dass Palacios zu RB Leipzig gehen könnte, gilt in Leverkusen als unwahrscheinlich. Zuletzt war über das Interesse des Champions-League-Teilnehmers spekuliert worden. Aber Bayer hat intern festgelegt, keinen direkten Konkurrenten zu stärken. Zudem ist ein Wechsel innerhalb der Liga nicht das Ziel von Palacios.
