Bayer Leverkusen verliert ihren spanischen Flügelspieler Alejandro Grimaldo, der nach drei Spielzeiten zum Atlético Madrid wechselt. Der 30‑jährige Linksaußen verlässt das Rheinland für rund 20 Millionen Euro, obwohl sein Vertrag noch bis 2027 läuft.

Was genau ist passiert?

Der Transfer wurde am 26. Juni 2026 offiziell bestätigt. Grimaldo, der 2023 ablösefrei von Benfica Lissabon kam, hatte in Leverkusen 145 Pflichtspiele bestritten, 30 Treffer erzielt und 45 Vorlagen geliefert. Simon Rolfes, Bayer‑04‑Geschäftsführer Sport, lobte seine Freistöße als „ikonisch“. Jetzt wird er erstmals in der spanischen Primera División spielen.

Warum ist das für Bayer Leverkusen wichtig?

Grimaldo war ein zentraler Baustein im Doppel aus Meisterschaft und Pokalsieg 2024. Seine Offensivkraft fehlt jetzt, besonders weil die Werkself in der laufenden Saison nur noch im Mittelfeld steht. Aktuell liegt Bayer Leverkusen auf dem 6. Tabellenplatz mit 59 Punkten (17 Siege, 8 Unentschieden, 9 Niederlagen) und hat in den letzten fünf Spielen nur einen Sieg eingefahren (DLWWL). Das Team hat bisher 68 Tore erzielt und 47 kassiert, ein Plus von 21.

Welche Alternativen gibt es?

Trainer Carles Martínez Novell hat bereits Kandidaten im Visier. Neben Bayern‑München‑Linksverteidiger Raphaël Guerreiro prüft Leverkusen auch Arsène Kouassi vom FC Lorient und Pep Chavarría von Rayo Vallecano. Die Suche nach einem Ersatz, der Grimaldos Spielmacherqualitäten und Freistoß-Genie kombiniert, bleibt jedoch offen.

Wie geht es nach dem Transfer weiter?

Der letzte Einsatz von Bayer Leverkusen war ein 1‑1 gegen den Hamburger SV am 16. Mai 2026. Trotz des Unentschiedens bleibt die Mannschaft im Rennen, liegt jedoch 30 Punkte hinter Tabellenführer Bayern München. Die nächsten Begegnungen werden zeigen, ob die geplanten Neuzugänge die Lücke schließen können.

Der Abschied von Grimaldo markiert das Ende einer Ära, doch die Werkself bleibt entschlossen, die Saison zu beenden und sich für die nächsten europäischen Wettbewerbe zu qualifizieren.