Bayer Leverkusen hat Jorginho, den Weltmeister von 1994, offiziell zum zweiten Klub‑Legenden ernannt – ein emotionales Highlight während der Brasilien‑Reise von Klub‑Chef Fernando Carro. Das Ereignis fand im Parque Madureira in Rio de Janeiro statt, wo das soziale Projekt „Bola pra Forward“ gefeiert wurde.
Was geschah in Rio?
Am 12. Juli besuchte Carro zusammen mit Jorginho und Vertretern von „Bola pra Forward“ die Einrichtung, die vom Ex‑Profis seit 2000 geleitet wird. Die Delegation enthüllte ein 30 Meter‑langes Wandgemälde des Künstlers Izzy, das Bayer 04, Jorginho und das Projekt verbindet. Gleichzeitig verlängerte der Klub sein Engagement um weitere fünf Jahre, um die Arbeit mit über 16.000 Kindern und Jugendlichen zu sichern.
Warum ist Jorginho zur Legende ernannt?
Jorginho spielte von 1989 bis 1992 für Bayer Leverkusen und trug maßgeblich zum Aufstieg des Teams bei. Seine sportlichen Erfolge werden jetzt durch sein gesellschaftliches Engagement ergänzt. Carro betonte, dass die Partnerschaft „weit über den Fußball hinaus“ gehe und dass das Projekt in den letzten 25 Jahren das Leben vieler Jugendlicher nachhaltig verändert habe.
Wie wirkt sich das auf die aktuelle Saison aus?
Bayer Leverkusen liegt aktuell 6. in der Bundesliga mit 59 Punkten, 17 Siege, 8 Unentschieden und 9 Niederlagen aus 34 Spielen. Die Mannschaft hat bisher 68 Tore erzielt und 47 gegeneinander erhalten (+21 Tordifferenz). Der letzte Spielstand war ein 1‑1 gegen den Hamburger SV am 16. Mai 2026. Die aktuelle Form (DDLLW) zeigt, dass das Team noch Luft nach oben hat, während es 30 Punkte hinter Tabellenführer Bayern München zurückliegt.
Was bedeutet das für die Zukunft?
Die erneute Verpflichtung zum Projekt stärkt Bayer Leverkusens Image als sozial verantwortlicher Klub. Carro erklärte, dass die erweiterte Partnerschaft nicht nur jungen Menschen in Rio neue Perspektiven bietet, sondern auch die Bindung zwischen Brasilien und Deutschland festigt. Für die Fans bedeutet das ein weiteres Symbol für die globale Reichweite des Werksklubs – ein Zeichen, dass Erfolg auf dem Platz Hand in Hand mit gesellschaftlichem Engagement gehen kann.
