Ipswich Town hat ein konkretes Angebot für Bayer Leverkusens Mittelfeldspieler Ezequiel Palacios abgegeben. Sky Sports Football berichtete diese Woche, dass die Verhandlungen zwischen den beiden Klubs bereits laufen.
Der englische Aufsteiger, der in der vergangenen Saison den fünften Platz in der Bundesliga belegte, sucht nach Verstärkungen für sein Mittelfeld. Leverkusen beendete die Saison 2025 mit 52 Punkten aus 29 Spielen und einer Bilanz von 15 Siegen, sieben Unentschieden und sieben Niederlagen. Die jüngste Formkurve mit fünf Spielen ohne Niederlage (WWDDD) zeigt eine solide Basis für die kommende Saison, die für Leverkusen am 29. August mit einem Auswärtsspiel bei SV Elversberg beginnt.
Ein möglicher Abgang von Ezequiel Palacios würde eine Lücke im zentralen Mittelfeld von Bayer Leverkusen hinterlassen. Der Argentinier ist ein erfahrener internationaler Spieler, der in den letzten Jahren zu einer festen Größe im Kader geworden ist. Trainer Xabi Alonso muss nun abwägen, ob das Angebot aus England attraktiv genug ist und ob ein Ersatz auf dem Transfermarkt verfügbar ist. Die Leverkusener haben in der abgelaufenen Saison 59 Tore erzielt, mussten aber auch 39 Gegentreffer hinnehmen. Diese defensive Schwäche könnte durch einen Abgang im defensiven Mittelfeld noch verstärkt werden.
Die Klubführung steht vor einer schwierigen Entscheidung kurz vor Saisonbeginn. Ein Blick auf den aktuellen Kader zeigt die vorhandenen Optionen im Mittelfeldbereich. Ein Verkauf könnte finanziellen Spielraum für andere Transfers schaffen, würde aber auch die Tiefe im Kader verringern.
Der Premier-League-Neuling hat einen äußerst aktiven Transfer-Sommer hinter sich. Nach der überraschenden Abreise von Trainer Kieran McKenna hat der Klub mit Gary O'Neil einen Nachfolger mit jüngster Premier-League-Erfahrung verpflichtet. Klubpräsident Mark Ashton sprach von einem „sehr geschäftigen Sommer“. Bislang hat Ipswich zwölf neue Spieler verpflichtet und erwartet weitere Zugänge vor Schließung des Transferfensters.
Die Herangehensweise erinnert an den Weg von Sunderland. Man sucht nach erfahrenen Nationalspielern und guten jungen Talenten. Die gesamte Scouting-Abteilung wurde massiv ausgebaut und verfügt nun über deutlich mehr Wissen über internationale Märkte. Die Infrastruktur wurde ebenfalls modernisiert: Die Mannschaft ist in ein nagelneues, 40 Millionen Pfund teures Trainingszentrum mit eigenem Gym, Pool, modernster Erholungstechnologie und einem Unterwasserlaufband eingezogen.
Bei einer Pressekonferenz im neuen Konferenzraum zeigte sich O'Neil zuversichtlich. „Ich bin aufgeregt, was diese Gruppe in dieser Saison erreichen kann“, sagte der Trainer. Er äußerte sich zufrieden mit dem bisherigen Transfergeschäft, wollte sich aber nicht zu Spekulationen um Liam Delap äußern.
O'Neil bestätigte, dass der Klub weiterhin nach Optionen in der Defensive, im Mittelfeld und im Sturm Ausschau hält. Eine besondere Geschichte erzählte er über seine Kommunikation mit Abdoul Ouattara, mit dem er bereits in Straßburg zusammengearbeitet hatte. Letzte Saison lernte O'Neil Französisch, um mit ihm zu sprechen; diese Saison lernt Ouattara nun Englisch.
Die nächsten Tage werden zeigen, ob Ipswich Town mit seinem Angebot für Palacios erfolgreich ist. Für Leverkusen steht zunächst das erste Pflichtspiel der Saison an. Die Mannschaft reist am 29. August zu SV Elversberg, um in den DFB-Pokal einzusteigen. Die Vorbereitung auf diese Begegnung läuft auf Hochtouren, während im Hintergrund die Transfergespräche weitergehen.
Die Leverkusener wollen die positive Form aus dem Saisonfinale, die sich in der Serie ohne Niederlage widerspiegelt, in die neue Spielzeit mitnehmen. Mit 24 Punkten Rückstand auf den Meister Bayern München im letzten Jahr ist klar, dass die Konkurrenz enorm ist. Jede Personalentscheidung vor Saisonstart hat daher großes Gewicht. Fans können den weiteren Verlauf der Transfergerüchte und die Vorbereitung auf die Elversberg-Partie auf unserer Statistikseite verfolgen.
