Christian Kofane kehrt mit einer Verletzungssorge aus der Länderspielpause zu Bayer Leverkusen zurück. Der 20-jährige Stürmer musste im Afrika-Cup-Qualifikationsspiel Kameruns gegen die Komoren am Donnerstag zur Halbzeit ausgewechselt werden, nachdem er eine Zerrung im Oberschenkel spürte. Kamerun gewann das Spiel mit 3:1.
Nationaltrainer David Pagou erklärte die Entscheidung nach dem Spiel. „Er hielt sich am Oberschenkel fest, er spürte einen kleinen Stich, und wir wollten kein Risiko eingehen“, sagte Pagou. Die Auswechslung sei rein vorsorglich gewesen. Es ist unklar, ob Kofane für Kameruns zweites Qualifikationsspiel am Dienstag gegen Kongo zur Verfügung steht.
Kontext bei Bayer Leverkusen
Die Rückkehr des jungen Angreifers mit einem Wehwehchen kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Bayer Leverkusen, aktuell Tabellenfünfter in der Bundesliga-Tabelle mit sieben Punkten aus vier Spielen, bereitet sich auf die Rückrunde vor. Das erste Spiel nach der Pause findet am 10. Oktober beim Tabellensechsten FSV Mainz 05 statt. Kofane hat in dieser Saison bereits zwei Tore in drei Bundesligaeinsätzen erzielt, kam dabei aber meist von der Bank. In den letzten beiden Ligaspielen, einem 2:2 in Augsburg und einem 2:0-Heimsieg gegen RB Leipzig, wurde er jeweils in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Seine durchschnittliche Einsatzzeit pro Spiel liegt bei 33 Minuten.
Unter Trainer Carles Martinez agiert Leverkusen mit einem einzigen zentralen Stürmer. Diese Position hat in den ersten vier Spieltagen überwiegend Patrik Schick inne, der mit vier Saisontreffern aktuell bester Torschütze des Teams ist und in der Teamstatistik führt. Sollte Kofane für das Spiel in Mainz nicht fit sein, stünde Schick als klare Option für die Startelf fest. Die Werkself kann auf eine positive Formkurve blicken, die letzten fünf Pflichtspiele brachten drei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage. Den kompletten Spielplan der anstehenden Wochen finden Sie auf unserer Spielplan-Seite.
Kofane, der 2025 von Albacete nach Leverkusen wechselte, hatte sich in der Vorbereitung einen Platz im Kader erkämpft. Sein schneller und kraftvoller Stil soll die Offensive variabler machen, wie Sportdirektor Simon Rolfes bei der Verpflichtung betonte. Ob er diese Rolle am kommenden Wochenende ausfüllen kann, wird sich in den nächsten Trainingseinheiten zeigen. Das Spiel in Mainz beginnt am Samstag, den 10. Oktober.
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