Bayer Leverkusen steht im Fokus, weil ein Düsseldorfer Juwelier eine limitierte Rolex‑Meister‑Uhr für 19.000 € anbietet, die angeblich einem Spieler des Kaders gehörte. Der Schmuck trägt das Klub‑Logo und den Schriftzug „Deutscher Meister 2023/24“ auf der Rückseite.

Was genau ist das Angebot?

Der 69‑jährige Kult‑Juwelier Klaus Gawron, besser bekannt als „Klaus von der Kö“, präsentiert das Stück auf Instagram unter @klaus_koenigsallee. Mit 289.000 Followern zeigt er das Luxus‑Souvenir und erklärt, dass 30 Spieler jeweils eine Uhr erhalten haben – jetzt sei eine bei einem Vater gelandet, der sie jedoch nicht behalten wolle.

Woher stammt die Uhr?

Gawron gibt an, ein Privatmann habe die Uhr vor einigen Tagen gebracht und um Verkauf gebeten. Der Mann behauptete, sie von einem Spieler erhalten zu haben, doch ein genauer Name fehlt. BILD hat den Juwelier dazu befragt; er bestätigte, dass die Herkunft bislang ungeklärt bleibt.

Warum ist das für Bayer Leverkusen relevant?

Die Meister‑Uhr ist ein Symbol für den Triumph der Saison 2023/24. Nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft ließen Trainer Xabi Alonso und das Team diverse Erinnerungsstücke anfertigen – von Ringen bis zu Replikaten der Pokal‑Schale für den Trainerstab. Solche Souvenirs stärken das Gemeinschaftsgefühl und werden gern weitergegeben, was das aktuelle Angebot erklärt.

Wie passt das in die aktuelle Saison?

Bayer Leverkusen steht aktuell auf dem 6. Tabellenplatz in der Bundesliga mit 59 Punkten, 17 Siegen, 8 Unentschieden und 9 Niederlagen aus 34 Spielen. Die Mannschaft hat 68 Tore erzielt und 47 kassiert, also ein Plus von 21 Toren. Sie liegen 30 Punkte hinter Tabellenführer Bayern München. Das letzte Spiel endete am 16. Mai 2026 mit einem 1‑1 gegen den Hamburger SV, und die letzten fünf Partien verliefen mit einer Bilanz von 1 Sieg, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen (DDLLW, zuletzt ein Sieg). Diese Zahlen zeigen, dass die aktuelle Form schwankend ist, während Erinnerungsstücke wie die Uhr das Team moralisch unterstützen könnten.

Was bedeutet das für Fans und Sammler?

Sollte die Uhr tatsächlich von einem Spieler stammen, könnte sie für Sammler einen hohen ideellen Wert besitzen. Der Preis von 19.000 € liegt jedoch deutlich über dem üblichen Marktwert einer normalen Rolex, was Fragen nach Authentizität und möglichem Spekulationspotenzial aufwirft. Fans sollten prüfen, ob das Schmuckstück von der Klub‑Kasse oder einem privaten Spieler stammt, bevor sie investieren.

Wie geht es weiter?

Klaus Gawron plant, die Uhr über seine Social‑Media‑Kanäle zu versteigern. Interessierte können sich per Direktnachricht melden. Der Juwelier hofft, damit nicht nur Geld zu erzielen, sondern auch das Gespräch über die Meister‑Uhr und die damit verbundene Geschichte weiter am Leben zu erhalten.